Margret Manthey, die von ihrem Umfeld liebevoll ‚Maxi‘ genannt wird, trägt diesen Namen auch nach außen – ihre Werke signiert sie bewusst so und verleiht ihnen damit eine persönliche, unverwechselbare Handschrift.
Kreativität begleitet sie schon ihr ganzes Leben. Bereits früh fand sie Freude daran, ihre Umgebung gestalterisch zu prägen – zunächst ganz praktisch und nahbar, etwa beim Bemalen von Kinderzimmerwänden. Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus eine vielseitige künstlerische Reise: Sie fertigte Puppen, experimentierte mit Seidenmalerei und widmete sich über längere Zeit intensiv dem Quilten. All diese Stationen verbindet ein feines Gespür für Farbe, Material und Detail.
Mit dem Beginn ihres Ruhestands eröffnete sich schließlich ein neuer Raum für künstlerische Vertiefung – und damit die bewusste Hinwendung zur Aquarellmalerei, die seit nunmehr zehn Jahren im Mittelpunkt ihres Schaffens steht. Gerade diese Technik fasziniert sie durch ihre besondere Leichtigkeit und zugleich anspruchsvolle Unberechenbarkeit. Das Spiel von Wasser und Farbe, das Ineinanderfließen von Tönen und die Transparenz der Schichten erfordern nicht nur technisches Können, sondern auch Intuition und Vertrauen in den Prozess.







Um ihre Ausdrucksmöglichkeiten weiterzuentwickeln, nahm Margret Manthey an Lehrgängen bei namhaften Künstlern wie Eckehard Hofmann und Bernhard Vogel teil. Diese Impulse haben ihre Herangehensweise verfeinert und ihr ein noch bewussteres Arbeiten mit Licht, Farbe und Komposition ermöglicht.
Trotz dieser künstlerischen Entwicklung steht für sie stets die Freude am Malen im Vordergrund. Ihre Aquarelle entstehen ohne äußeren Druck – als Ausdruck von Momenten, Stimmungen und Eindrücken, die sie festhalten möchte. Sie laden dazu ein, innezuhalten und die leisen, fließenden Qualitäten der Aquarellmalerei zu entdecken.